UBS – ein bisschen Geschichte

2009 Februar 24
by robotnik

Zur Abwechslung mal ein Kommentar, der auch die Neunzigerjahre (brrr) berücksichtigt.

… Jetzt waren die Unternehmen wie Hochleistungssportler: leistungsstark – und extrem anfällig.

Die WOZ über Die Konstrukteure der Krise

Wilde Tiger, die ich kannte

2009 Januar 18
by robotnik
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Leb wohl.

Poesie aus der Inbox

2009 Januar 18
by robotnik

Es gibt manchmal Werbemails, die sind so witzig getextet, dass sie ein bisschen über all den widerlichen Ausstoss der Spam-Industrie hinwegsehen helfen. Heute zum Beispiel das einer Online-Partnervermittlung:

Marek (33) & Manuela (29)

affaire: Ihr seht unglaublich verliebt aus, mehr als manch anderes Paar.

Manuela: Ob mehr verliebt überhaupt geht, weiß ich nicht, aber wir beide zeigen es gerne.

affaire: Wie waren den die Reaktionen im Umfeld, dass ihr euch übers Internet kennen gelernt habt?

Marek: Kommentare waren wohl “zeitgemäß” und “pfiffig”.

Manuela: Es gab nicht eine negative Reaktion und die meisten haben es einfach nur abgenickt, als wäre es ganz normal.

affaire: War es denn “normal”?

Marek: Naja, es ist schon ein ganz anderer Weg, aber wie jeder Weg,  welchen man konsequent geht, führt auch dieser zum Erfolg.

Manuela: Kann ich nur bestätigen. Es ist ein anderes Kennenlernen, aber es ist trotzdem spannend, es kribbelt trotzdem und wie man sieht kommt ja trotzdem was bei raus.

affaire: Ist es der bessere Weg, eine Alternative, oder doch zu kompliziert?

Marek: Also ich empfinde es als zeitlich sehr entspannt und somit ist es für mich mehr als nur eine Alternative.

Manuela: Jemand der viel zu tun hat, profitiert sicherlich zeitlich gesehen, aber dennoch sollte man schon unter Menschen gehen und nicht stur zu hause und auf Krampf übers Netz flirten. Es ist eine Alternative, aber nicht unbedingt besser.

Als Erfolgsstory ist das ja schon fast zu ambivalent. Vielleicht doch nicht getextet, sondern echt?

Gilli vs. Blocher

2009 Januar 12
by robotnik

CB: Jetzt muss ich ihnen sagen: Wenn Sie einen Mietvertrag abschliessen, machen Sie mit dem Vermieter einen bilateralen Vertrag. Aber Sie unterschreiben doch nicht jeden bilateralen Vertrag. Wenn der Vermieter sagt: Das Doppelte vom Mietpreis kommt jetzt! Wenn Sie nicht unterschreiben, kann doch der Vermieter nicht sagen: Sie haben immer gesagt, wir machen einen bilateralen Vertrag.

MG: Ich habe also einen Vertrag mit meinem Vermieter, und ich habe im dritten Stock eine Wohnung. Im untersten Stock zieht jetzt Huber ein, der ist mir nicht sehr sympathisch. Nun sage ich meinem Vermieter, mein Vertrag ist damit ungültig. So kann es doch nicht gehen!

CB: Also ich weiss nicht, warum Sie mit so einem unmöglichen Beispiel kommen!

Camaret

2008 November 10
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by robotnik

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Abend am Strand von Le Fret

2008 November 9
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by robotnik

Le Fret

Leopard alpha 3

2008 August 11
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by robotnik

Falsch, die Alphaphase von Mac OS X 10.5 aka Leopard ist längst vorbei. Da ich ein Update-Phlegma bin, bin ich erst heute zum ersten Mal damit in Berührung gekommen. Jedoch, was ich vorfinde, hätte nur knapp den Status “beta” verdient. Leopard wimmelt von Bugs und Unausgereiftheiten, wie man es von Apple eigentlich so nicht kennt. read more…

Stoccer Rückblick

2008 Juli 4
by robotnik

Vor einiger Zeit habe ich über das Fussball-Börsenspiel Stoccer berichtet. Nun ist die Euro vorbei und mein Stoccer-Alias “pooth” hat sein Vermögen von 100′000 auf 250′000 virtuelle Dollars gesteigert.

Die brennende Frage ist aber vielmehr: wie gut war die Prognose der Börsenteilnehmer insgesamt? Gehen wir nochmals alle Mannschaften durch, und zwar in der Reihenfolge ihrer Kursbewertung, wie sie vor der Euro 08 bestand. read more…

Euro 08 Toto

2008 Mai 30
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by robotnik

Stoccer: an der Euro 08 spekulieren

2008 Mai 24
by robotnik

Vor jedem Fussballturnier verbreiten sich ja überall Theorien darüber, welche Mannschaft gute Chancen habe und warum. In den Medien, bei der Arbeit, am Stammtisch, überall wird gewerweisst. Auf solche Spekulationen lässt sich aber später niemand gerne behaften. Wer spricht z.B. noch über den WM 2006-Geheimfavoriten Tschechien (Vorrunde nicht überlebt)?

Beim Stoccer, dem Fussball-Börsenspiel der NZZ können sich nun die Experten endlich mal wirklich bewähren. Mit einem virtuellen Startkapital kann man die Titel der Mannschaften kaufen, denen man den Europameistertitel zutraut. Sobald eine Mannschaft draussen ist, sind ihre Papiere wertlos. Am Ende hat derjenige gewonnen, der am meisten Papiere des siegreichen Landes hat.

Das spannende: der Kursverlauf zeigt, wie die zurzeit rund 1000 Teilnehmer die Chancen der Mannschaften einschätzen (vertikale Skala in Prozent). Abgebildet ist die Grafik der letzten sieben Tage. Interessanterweise verändern sich die Kurse recht stark, obwohl es in dieser Zeit noch wenig harte News zu den Teams gab.

Favoriten sind eindeutig Deutschland und Italien, deren Kurs aber überbewertet erscheint und stetig fällt. Das drittplatzierte Frankreich ist der grosse Kursverlierer, mittlerweile nur noch knapp vor Spanien, das seinen Kurs stabil auf rund 8% halten konnte. Es folgt bei 6.7% die Viererbande der Nebenfavoriten: Kroatien, Tschechien, Portugal und die Niederlande. Deren Kurse scheinen eng gebündelt und verlaufen stabil seitwärts, wie man an der Börse wohl sagen würde.

Chaotischer ist die Entwicklung in der unteren Hälfte. Österreich immerhin ist konstant auf dem letzten Platz. Die 2.3.% sind meiner Meinung nach aber immer noch viel zu hoch und allenfalls durch den Heimvorteil zu erklären. Überbewertet scheint auch die Schweiz, die seit zwei Tagen einen eigenartig schwankenden Aufwärtstrend bekommen hat und nun das untere Feld anführt. Vor zwei Tagen hat Polen einen eigenartigen Satz nach oben genommen, und trifft sich bei 3.4% zusammen mit der stetig leicht steigenden Türkei und mit Rumänien, das in der Zwischenzeit mal bei fast 4% lag, insgesamt aber eine ähnliche Entwicklung genommen hat wie die Türkei.

Es bleiben Schweden, Russland und Griechenland. Alle drei haben sich über die Woche von rund 3.2% auf rund 3.8-4% verbessert. Russland hatte allerdings in der Zwischenzeit eine auffällige Bergfahrt auf über 6% gemacht, und ist seither nur noch gesunken. Griechenland nahm etwas später eine ähnliche Entwicklung in abgeschwächter Form, nochmals später auch Schweden.

Spannend wird es ab heute, weil die Mannschaften sich an Freundschaftsspielen präsentieren werden. Ich zum Beispiel bibbere, dass die Griechen gegen Ungarn eine gute Falle machen, habe ich doch etwa einen Drittel meines virtuellen Kapitals in diese Mannschaft gesteckt