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Warum ich nach einem Tag immer noch WordPress-Fan bin
… und so optimistisch bin, dass ich schon fast die ganzen alten Beiträge, die sonstwo rumschwirren, hier reingepackt habe:
- Gehostet. Vor Jahren habe ich noch mittelst HTML und FTP „gebloggt“, das ist mir bald verleidet. Etwas später habe ich mir das schicke Movable Type auf der eigenen Domain installiert. Der selberinstallierte Blog hat zwar Vorteile (keine Abhängigkeit von Launen und Fortbestehen eines Anbieters, alle Features sind nutzbar), aber der Aufwand ist viel zu gross, besonders weil man das System auch auf dem aktuellen Stand halten muss (zudem ist man in diesem Punkt ebenso abhängig, nämlich von den Launen der Entwickler).
- Anonyme Kommentare. Wenn jemand sich hierher verirrt hat und liest, soll er oder sie auch ihren Senf dazu geben können, und zwar ohne sich beim System anmelden zu müssen (wie dies beim antville-System auf blogger.de leider der Fall ist).
- Wysiwyg-Editor mit integriertem Bildupload. HTML schreibe ich im Büro schon genug.
- Sinnvolles Templatessystem. Nur das CSS-Stylesheet ist bei WordPress zu bearbeiten. Antville ist zwar wesentlich flexibler, das Beherrschen der Dutzenden von Templates bringt aber einen erheblichen Lernaufwand mit sich.
- Veröffentlichungsdatum „fälschen“. Dank diesem Feature konnte ich alte Beiträge hierher übernehmen und unter dem richtigen Datum in der Vergangenheit erscheinen lassen.
- Standalone-Seiten. Eigentlich ist WordPress ja ein CMS.
- Einfacher Export/Import der Texte. Es gibt hundert Gründe, warum ich in ein, zwei oder zehn Jahren den Anbieter wieder wechseln möchte.
- Kategorien/Tagging: Mehrere Tags pro Beitrag, hierarchische Tags, Tags umbenennen.
Gibt es auch ein Haar in der Suppe? Ich werd’ es bestimmt noch finden. Vielleicht, dass es kostet, sobald man mehr als 50MB Daten hat und das CSS bearbeiten will (35$ im Jahr). Ok, das ist ein Latte Macchiato im Monat.


